Ölverlust

Ein leichtes „Schwitzen“ des Motors hätte mir mit Sicherheit keine schlaflosen Nächte bereitet. Es ist immerhin Technik aus einer anderen Zeit. Das wäre also völlig ok gewesen. Aber bereits nach dem ersten Ölwechsel bei knapp 150 km, ich rede hier von dem Wechsel des Einfahrtöl auf das normale Motoröl, nahm die Menge an heraustropfendem Öl stark zu. Hier ein Bild zwei Stunden nachdem ich eine leere Öltropfwanne unter das Fahrzeug gestellt hatte.

Und noch ein weiteres nachdem es etwa einen Tag unter dem Auto fröhlich vor sich hingetropft hat.

Schwitzen ist definitiv anders. Meine Werkstatt stellte relativ schnell fest, dass es der Kurbelwellensimmering war. Leider schief eingebaut und dadurch eben undicht. Die mitlesenden Experten wissen, was das bedeutet. Der Motor muss komplett raus um den Schaden zu beheben. Gut, dass ist bei solch einem Auto jetzt nicht so kompliziert, aber es muss gemacht und bezahlt werden. Auf dem folgenden Bild kann man gut den schief eingebauten Kurbelwellensimmering erkennen. Er steht unten leicht im Gehäuse, was natürlich zu einer Undichtigkeit führt. Einfach nur schlecht vom Hersteller ausgeführt.

Ach ja, noch ein paar Worte zum Hersteller. Dieser hatte sich am Telefon noch gerechtfertigt, dass es wohl keinen Typ-1 Motor gibt, der nicht „ölschwitzt“. Doch, den gibt es. Steht jetzt bei mir in der Garage. Wenn man allerdings den Unterschied zwischen Ölschwitzen und einen kaputten Kurbenwellensimmering nicht klar voneinander unterscheiden kann, sollte man vielleicht keine Autos bauen.

Kosten bisher 350 Euro für den Ausbau des Motors und den Austausch des Kurbelwellensimmerings

War der Beitrag hilfreich?

Bitte bewerten...

Durchschnittliche Bewertung / 5. Anzahl der Bewertungen

Bisher wurde der Beitrag nicht bewertet

, , , , , markiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.