Lüftungsgitter (Motorhaube)

Eine weitere Sache die mich gleich bei der Abholung gestört hat. Auf Grund der Anzahl der wichtigeren Baustellen musste ich dieses Detail zunächst in meiner Prio-Liste etwas nach hinten schieben. 🙁 Es geht um das Lüftungsgitter hinten auf der Motorhaube. Eigentlich ist alles so, wie es sein soll. Aber, wie so oft bei diesem Auto, schaut man genauer hin fällt einem schnell etwas auf…

Na, bemerkt? Richtig, wenn man irgendwo an dem Fahrzeug erkennen kann, dass die Karosserie aus GFK ist, dann genau hier. Man schaut durch das Gitter direkt auf das unbehandelte, lediglich schwarz lackierte Material. Das war bei dem Fahrzeug welches ich Probe gefahren habe, definitiv nicht so. Warum also bei meinem?

Egal, dachte ich mir, aber ich musste mir etwas einfallen lassen, damit man eben nicht mehr auf das GFK schaut. Dann hatte ich die Idee, ein weiteres Gitter von hinten unterzulegen. Ich hatte noch von einem anderen Projekt ein Alugitter im Keller und das ganze vorhaben gleich mal ausprobiert.

Würde also technisch funktionieren, nur silber war irgendwie blöd. Also im Internet ein schwarzes „Racing-Gitter“ aus Alu bestellt und eingebaut. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen…

Belüftung- bzw. Entlüftungstechnisch kein Problem, da das Gitter ja offen ist. Einziger Nachteil: Für Fans der Gitter-Embleme, die bei Oldtimern gerne in den Grill montiert werden, wird die Montage etwas schwieriger. Die Gewindestangen lassen sich ja jetzt nicht mehr so einfach durch das schwarze Zusatzgitter stecken. 

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Ein Gedanke zu „Lüftungsgitter (Motorhaube)

  1. Hallo Mirko
    Sehr gute Beiträge und vor allem die Lösungen zu den Problemen. Das mit dem Lüftungsgitter hat mich auch als erstes gestört. Ich habe es mit einem gebürsteten Alublech (Offsetdruckplatte) gelöst. ich habe meine 356er Replica anfang 2019 gekauft. Leider ist es in der Schweiz seit 2012 nicht mehr möglich, Replicas zu importieren. Der Markt für gute ist somit sehr eng. Ich hatte das Glück, einen wirklich sehr guten — mit der entsprechenden Patina — zu kaufen. Aufgebaut 1990 in der Schweiz auf ein Chassis von 1967. Dann wurde er 2010 komplett restauriert und mit Scheibenbremse, grösserem Motor usw. perfektioniert. Er macht mir neben meinem 911er und einem Lancia Fulvia 1975, soviel Spass, dass ich dieses Jahr 2500 km gefahren bin.
    Ich werde Deine Kommentare weiterhin mit Interesse lesen.
    Ich wünsche Dir einen guten Start ins 2020
    Dieter Mändli, Schaffhausen, Schweiz

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