Falsche Schriftzug Positionierung

Nachdem ich die Fotos des fertiggestellten Fahrzeuges vom Hersteller bekam, ist mir eines gleich aufgefallen. Der „1600 Super“ Schriftzug auf dem Heck war viel zu weit oben. Auf ein solches Auto gehört eben auch ein Porsche Schriftzug und der sollte über dem 1600 Super Schriftzug angebracht sein. Das wäre aber so nicht möglich gewesen…

Wenn ich den Porsche Schriftzug in dieser Form hätte anbringen wollen, wäre dies nur auf der Motorhaube selbst gegangen. Das wiederum wäre aber nicht wie beim Original gewesen, weshalb dafür eine Lösung her musste. Ich habe mich dazu entschlossen, zunächst den „1600 Super“ Schriftzug zu entfernen, auf diese Position später den Porsche Schriftzug zu setzen um den „1600 Super“ Schriftzug dann später entsprechend tiefer darunter zu platzieren. Soweit so gut, dachte ich. 

Vorsichtig mit den Fingernägeln hinter den 1600 Super Schriftzug gefasst uns „klack“ hatte ich das ganze Ding in der Hand. Wie konnte das den sein? Die Antwort bekam ich, als ich mir die Befestigung ansah. Normalerweise hat so ein „1600 Super“ Schriftzug zur Befestigung zwei Metallstifte auf der Rückseite. Hierfür bohrt man normalerweise zwei Löcher in die Karosse und steckt die beiden Stifte dort herein, fertig. In diesem Fall hatte der Hersteller den linken Metallstift absolut dilettantisch abgeschnitten, aber so, dass noch genug scharfe Kanten übrig waren, um den Lack darunter zu beschädigen. Ein Loch dafür war trotzdem gebohrt. Wofür, das kann ich nicht beantworten, da der Metallstift ja nicht mehr vorhanden war. 

Das Loch für den rechten Metallstift war ebenfalls gebohrt, und zwar gleich zweimal. Einmal falsch und überhaupt nicht passend und einmal korrekt. Gott sei dank wurde das falsche Loch durch den 1600 Super Schriftzug verdeckt. Und, als wenn das noch nicht genug wäre, ist mir der Metallstift beim vorsichtigem Herausziehen auch gleich abgefallen. Zu dem ganzen Schlamassel kam noch ungefähr eine Tonne Sekundenkleber hinzu. 

An einer unauffälligen Stelle im Lack habe ich mit Nagellackentferner getestet, ob dieser den Lack angreift oder anlöst. Hat er glücklicherweise nicht getan und anschließend habe ich fast zwei Stunden damit verbracht, die Rückstände des Sekundenklebers zu entfernen. Blieben die drei Löcher in der Karosserie und der kleine Lackschaden. Letzteren habe ich mit Hilfe des schon erwähnten Lackstifts, Politur  und entsprechenden Mikroschleifpapier komplett wegbekommen. Jetzt musste ich lediglich den Porsche Schriftzug so platzieren (selbstverständlich mittig auf das Fahrzeug), dass die drei alten, falschen Bohrlöcher nicht mehr zu sehen waren. Mit viel Mühe ist alles gut gegangen und sieht jetzt so aus, wie ursprünglich gewollt, besichtigt und bestellt.

Aufwand ca. 5 Stunden und ca. 60 Euro für den neuen „1600 Super“ Schriftzug

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